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Die Aufgabe der marianischen Vereinigung ist die Planung und Durchfuerung der Bittprozession nach Heimbach. Auszug der Prozession ist immer an dem Samstag vor dem ersten Sonntag im September um 600,
Rueckkehr nach Gressenich ist immer am ersten Sonntag im September, wobei der Auszug aus Heimbach immer um 730 erfolgt.. |
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Heimbachpilger in Huertgen auf dem Weg nach Heimbach |
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Geschichte der mar. Vereinigung Im Jubilaeumsprotokoll fuer das Jahr 1959 berichtete der damalige Ehrenpraefekt Franz-Josef Liffmann: ”In frueheren Jahren schlossen sich die Pilger der Prozession Eschweiler-Hastenrath an. Im Fruehjahr 1919 hatten die drei Brudermeister Franz Schieren, Werner Maus und Josef Liffmann aus der hiesigen Pfarre eine Unterredung mit unserem Pfarrer Josef Willms, ob es nicht moeglich sei, uns selbststaendig zu machen und als eigene Prozession nach Heimbach zu gehen. Der Pastor schlug mit beiden Haenden zu und freute sich aus vollem Herzen ueber diesen Vorschlag. Hierzu sei nur zu sagen: aus der hiesigen Pfarre waren vier Brudermeister: Theo Muellejans, Johann Heften, Heinrich Kranzhoff und Jakob Liffmann; alle schon in hohem Alter, konnten sie die beschwerlichen Waldwege nicht mehr mitmachen. Aber man ernannte den aeltesten der Herren, Theo Muellejans, zum Ehrenpraefekten und Franz Schieren zum Praefekten. Und so sind wir denn seit 1919 als selbststaendige Prozession alljaehrlich nach Heimbach gepilgert.” Nach dem 2. Weltkrieg wurde am 06.09.1946 die Heimbachprozession
wieder aufgenommen, Praefekt war Franz-Josef Liffmann. Mit den Pilgern aus Werth, die die Gressenicher bis 1948 begleiteten, ging Pfarrrektor Creutz. 1947 gingen schon 166 Pilger nach Heimbach und 250
zurueck. 1948 hatte man das bis dahin fuer eine neue Fahne angesammelte Geld dem neuen Pastor Berks als Baugeld fuer die geplante Notkirche uebergeben. Praefekt Liffmann
schrieb ins Protokollbuch der mar. Vereinigung: ”Es war naemlich unmoeglich, neue Fahnen zu beschaffen, da wir nicht in der Lage waren, Kombinationsgeschaefte abzuschliessen.” 1949 bezeichnete Praefekt 1959 war Jubilaeumsjahr. Zum 40. Mal ging die Gressenicher Heimbachprozession selbststaendig. es waren zwei Jubilare zu feiern: Peter Clahsen ging zum 40. Male mit, Franz-Josef Liffmann zum 60. Mal. Der letztere gab den Praefektenstab an den ersteren weiter und war fortan Ehrenpraefekt. 1961 ist er verstorben. 1965 feierte Hubertine Franzen 50jaehriges Jubilaeum. 1968 gab es die zum ersten Mal eine Samstagabendmesse in Heimbach, so dass die Pilger nicht auch noch sonntags, wie bis dahin ueblich, schon um 6.30 Uhr zur hl. Messe mussten. Peter Clahsen und Jakob Franzen wurden 1969 wegen ihrer 50jaehrigen teinahme geehrt. Im Jahr danach ist Peter Clahsen gestorben. Er hatte also 10 Jahre die Prozession als Praefekt geleitet. Sein Nachfolger wurde Willi Schieren. Unter ihm wurde ein neues Berichts- und Kassenbuch angelegt, da das von Praefekt Liffmann gefuehrte voll war. !974 war der Brudermeister Jakob Johag Goldjubilar. 1975 feierte Hubertine Franzen 60 Jubilaeum. 1976 musste man wegen des Baus der Wehebachtalsperre zum ersten mal ueber Buche 19 und Kremers Kreuz nach Huertgen ziehen. 1978 war Jakob Bolz zum 40. Mal dabei, im folgenden Jahr Elisabeth Muenstermann. 1988 ging Jakob Bolz zum 50. Mal mit. 1989 war 70. Jubilaeum der selbststaendigen Gressenicher Prozession. Geehrt wurden Franz Dunkel (40), Elisabeth Muenstermann, Jakob Franzen und der Praefekt Willi Schieren fuer die 50. Teilnahme. Nachdem Willi Schieren 19 Jahre die Prozession geleitet hatte, tat das im folgenden Jahr 1990 Werner Olbertz als
neuer Praefekt . Im folgenden Jahr wurde Christel Dunkel und Willi Frentz wegen 40maliger Teilnahm Im Jahr 2002 wurde die bisherige Prozessionsordnung geaendert. Bisher erhielten die Pilger
samstags vor dem Auszug der Prozession in der Pfarrkirche ihren Pilgersegen. Da nur wenige Pilger an dieser Segnung teilnahmen, sahen die Brudermeister Handlungsbedarf. Erstmalig wurde
die Pilgersegnung nicht mehr durchgefuehrt; dafuer fand am Freitag vor “Heimbach” erstmalig eine Pilgermesse in Verbindung mit dem Abendgottesdienst um 18.00 Uhr statt. Dies wird fuer die
Zukunft nun die Regel sein. Auf den Weg zur “Schmerzhaften Mutter” machten sich samstags 65 Pilger, den Rueckweg
nach Gressenich traten sonntags 42 Glaeubige an. Der Praefekt ehrte den Leiter der Blasmusikanten Arnold Scholl fuer die 25. Begleitung der Prozession. Im Jahre 2003 pilgerten 64 Gläubige samstags nach Heimbach, nachdem Sie
morgens von Kaplan Datené gesegnet worden waren. Sonntag Morgen traten 36 Pilger den Heimweg nach Gressenich an. In Heimbach ehrte der Präfekt eine Pilgerin für ihre 25malige Teilnahme. Fortsetzung folgt
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